Seminar: Asterix bei den Belgiern

Asterix ist bekanntlich schon fast überall gewesen! In einem besonders prägenden Moment der Serie verschlägt es den unbeugsame Gallier „bei den Belgiern“ in ein Abenteuer, das fast nie erschienen wäre: 1977 starb René Goscinny, einer der beiden Väter der Reihe völlig überraschend.

Der Schock war groß – und der Band ließ zwei Jahre auf sich warten.

Umso interessanter ist heute der Blick in die Seiten: Wie wird das ‚belgische Wesen‘ – oder besser: das Belgien Klischee – im Jahr 1979 dargestellt?

Asterix ist bekannt für seinen feinen, oft spöttischen Blick auf zeitgenössische Gesellschaften. Wie also sehen die Autoren unsere Nachbarn im Norden? Geht es wirklich um Belgien – oder schimmert in Wahrheit wieder einmal ein Blick von Frankreich durch die gallische Maske? Und hinterlässt die bewegte Entstehungsgeschichte Spuren in Ton, Tempo und Tiefe des Bandes?

Eine Geschichte, die weit mehr erzählt als nur eine Geschichte über Fritten, Bier und Schlachtenlärm.

Jörg Fündling (geboren 1970 in Aachen) ist ausgebildeter Althistoriker und bereits mit zahlreichen Publikationen und Übersetzungen hervorgetreten. Zu seinen Arbeitsschwerpunkte zählen die römische Kaiserzeit und das Nachleben der Antike. Derzeit vertritt er die Professur für Kirchengeschichte am Institut für Katholische Theologie der RWTH Aachen.

Fortbildungsnummer: P0102-26

Referent:in: Jörg Fündling
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    • 05.03.26 Einschreibefrist:05/03/2026
    • 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
    • Kostenlos
    • IdeenReich Eupen Klosterstraße 16, 4700 Eupen ,
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